Eines der “Muss” in Vietnam ist eine Schiffsfahrt durch die Ha Long Bay – zumindest für mich.
In Asien kann man zwar fast alles “für morgen” buchen, die Ha Long Bay Cruises gehören aber nicht dazu. Wer also einen bestimmten Reiseveranstalter im Auge hat – bucht früh! Mein auserwählter Favourit war hoffnungslos ausgebucht, dabei hab ich ihm sogar eine Woche Spielraum gegeben. Tz.
Im Endeffekt bin ich dann mit Christina Cruise gestartet, die völlig in Ordnung waren.

Arrrrrrr, me beauty!
Das Wetter war zwar leider etwas nebelig und ich bin mir sicher, dass es bei klarem Wetter noch beeindruckender ist, aber die Ha Long Bay war auch so ein Traum.

Wir sind mit unserer Christina also durch die Ha Long Bay geschippert, haben am ersten Tag die “Surprise Cave” besucht und waren in der Bucht Kayak fahren. Die Höhle war unglaublich toll, leider werden solche Fotos bei mir nie was, also: Hinfahren und selber anschauen.
Und wer hinfährt sagt mir dann, woran ihn der “Surprise” Felsen in der Höhle erinnert. Der jüngste in unserer Gruppe war 26 und die meisten waren verheiratet, aber bei der Frage waren wir dann auf einmal alle wieder 15 und haben verlegen “Finger?” geraten. Hach ja.
Am frühen Abend sind wir dann in einer Bucht vor Anker gegangen. Hin und wieder ist ein Boot bei uns vorbeigepaddelt und wollte uns Oreos verkaufen, ansonsten haben wir die Wettspringen auf den anderen Booten verfolgt und die Crew hat uns die zweite Festmahlzeit des Tages aufgetragen. Auch hier leider keine Fotos, aber ich hab in meinem Leben nicht so viel Essen auf einem Tisch gesehen: Frühlingsrollen, Gemüseplatten (für die Mutigen), panierte Shrimps, Fisch, paniertes Huhn, Schwein in irgendeiner köstlichen Soße – die anderen Sachen hab ich vergessen.

Geschäft vor der Höhle

Man ist nicht allein ![]()
Nach dem Essen sind wir aufs oberste Deck gerollt (wie nennt man das? Nicht Dachterasse, schätz ich mal
) und haben die Karaokemaschine ignoriert, die der Tourleiter pflichtbewusst angeworfen hat. Nach ein paar Stunden “Lichter von den anderen Schiffen schauen” – Sterne gab es ja leider keine – haben sich dann alle in ihre Kajüten verzogen.
Frisch um 5:30 hat man sich dann wieder getroffen und vergeblich auf den Sonnenaufgang gewartet, bevor es zu einem kleinen Strand zum Schwimmen ging.

Parken verläuft hier geregelt.

Die “küssenden” oder auch “streitenden” Hühner. Wie unser Tourguide bemerkt hat: Nun, es ist halt mal so und dann so.
Wir sind dann noch ein paar Stunden durch die Ha Long Bay getuckert, die Sonne ist hinausgekommen und hat dem ganzen noch einen würdigen Abschluss verpasst, bevor es wieder zurück nach Hanoi ging.
