Nong Khai

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Salakaewkoo

Die Fahrt nach Nong Khai war zwar zach, aber in dem Grenzstädtchen kann man sich wunderbar erholen. Es gibt einen netten Markt, einen erstaunlich großen Nachtmarkt, jede Menge schöner Tempel und man kann gemütlich den Mekong entlang spazieren und Laos zuwinken.

 

Ein Highlight in Nong Khai ist der Salakaewkoo Sculpture Park. Die Anlage lässt sich schwer beschreiben/auf Bild bannen. Im Endeffekt ist es ein Park mit gigantischen Skulpturen des Künstlers Luang Poo und unglaublich beeindruckend.

Ich hab mich mit meiner Kamera dort auch ziemlich ausgetobt, aber ich erspar euch die Bilderflut und hoff, die Fotos können euch einen ungefähren Eindruck vermitteln. Wer mag, es gibt zig Fotoalben von dem Park im www 😉

Ach ja, die schwarzen Flecke auf den Fotos einfach ignorieren, ich hab seit Chiang Mai Urwalddreck in meiner Kamera.

 

Mein Liebling.

 

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Eine Busfahrt, die ist lustig

Man soll gehen, wenn es am schönsten ist und ich hatte nach netten fünf Tagen genug von Pai und hab einen Bus nach Nong Khai gebucht, wo ich das chinesische Neujahr feiern und außerdem über die Grenze nach Laos gehen möchte.

Was ich unterschlagen habe: Um nach Pai zu kommen, muss man sich die einzige Bergstraße hinaufquälen, die es gibt. Die ist schön asphaltiert und hat relativ wenig Schlaglöcher. Dafür hat sie 762 Kurven. Und wenn man aus Pai weg will, muss man die gleiche Straße wieder hinunter.

Wer neugierig ist, hier ist ein Clip (, den ich mir nicht ganz anschauen konnte…)

Ich hab gehört, wie sie liebevoll “vomit road” genannt worden ist und tatsächlich hab ich die meisten Pai-Ankömmlinge bleich und etwas zittrig aus den Bussen steigen sehen. Ich bin bei meiner Ankunft in Pai selber leicht grünlich aus dem Minivan geklettert und die Begeisterung bei dem Gedanken, die Straße noch einmal hinunter zu müssen, hat sich bei mir dementsprechend in Grenzen gehalten.

Aber nachdem es keine Alternative gab und ich die Hinfahrt ganz gut überlebt hab, hab ich um halb drei ganz optimistisch meinen Rucksack in den Mini-Van geladen und mir mehr Gedanken darüber gemacht, ob ich für die 17 Stunden Fahrt nach Nong Khai auch genug Snacks dabei hab.

Unser Fahrer hat Cowboys and Aliens in den DVD-Player geknallt (ich hab nicht soviel von dem Film mitbekommen, aber er klang verzichtbar), noch zwei Mönche abgeholt und dann ging es ans Gekurve. Nach einer Stunde Pai-Achterbahn hat mein Frühstück dann erklärt, dass es ihm reicht und es das Plasticksackerl lieber hat als mich. Mir war das alles recht, ich war nur froh, dass ich geistesgegenwärtig ein Müllsackerl eingesteckt gehabt hatte – und der Rest vom Bus, der auch bleich vor sich hingeschwitzt hat, ebenfalls, vermut ich mal.

Nach den 3 1/2 Fahrt waren wir dann endlich in Chiang Mai und ich musste mich daran erinnern, dass die Fahrt für mich eigentlich erst losgeht. Also hab ich mir ein paar Müllsackerl geborgt und bin in den nächsten Bus gestiegen. Die Straßen nach Nong Khai waren hübsch asphaltiert und ziemlich gerade, aber mein Magen war weiter zickig und hat bei jedem Schluck Wasser mit erneutem Aufstand gedroht. Ich hab mich dann für die Dehydration entschieden und mich mit einem anderen Reisenden darüber unterhalten, wie oft die Fahrer dieser Busse am Steuer einschlafen.

Unser Fahrer hat allerdings alle 3 – 4 Stunden Pause gemacht und sich mit Kaffee versorgt, während wir auf den nächtlichen Tankstellen herumgewandert sind und die Masse der Seven Eleven in der thailändischen Pampa bewundert haben bzw. sich ein Mädel darüber beschwert hat, dass man ihr keine ordentlichen Schmerztabletten verkaufen will (sah nach einem klassischen Scooterunfall aus – keine Haut mehr). Wir sind dann aber alle gut in Nong Khai angekommen und während der Rest in den Bus nach Laos dirigiert wurde, war ich froh, in meinem Guesthouse erst einmal die Tür hinter mir zumachen zu können.

Und damit hätt ich mein Soll für Reisebusstorys inkl. “an der Unterkunft sparen und Nachtbusse nehmen” von meiner Seite aus erfüllt. : p

Ach ja.

Will wer Snacks? Ich hab eine Tasche voll davon neben mir rumstehen…

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