Kep

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Koh Tonsay

Neben Krebsen hat Kep noch eine weitere Attraktion: Pfeffer. Ich hatte keine Ahnung, erst als mir ganz Kep versucht hat, Pfeffer zu verkaufen, hab ich noch einmal nachgelesen. Also Kep = Krebse und Pfeffer. Die Tour zu den Pfefferplantagen hab ich mir geschenkt und ich hab auch keinen gekauft. Erstens will ich ihn nicht mit mir herumschleppen und zweitens hab ich gesehen, wie er getrocknet wird: Am nackten Asphalt neben bzw. auf der Straße. Ähhhh… danke, aber nein danke.

 

Und deswegen halt ich mich auch von Eis fern.

 

Mich haben auch eigentlich weder Krebse noch Pfeffer nach Kep gelockt, sondern Koh Tonsay. Das ist eine kleine Insel, etwa 30 Bootminuten von Kep entfernt, die als Saga vom quasi unberührten Paradies durch die Backpackerkreise geistert. Also hab ich mich in Kep ins Boot gepackt und hinüberschippern lassen.

 

 

Koh Tonsay ist wirklich eine süße Insel, unberührter vielleicht als die anderen Touristenstrände, aber man ist wirklich nicht alleine dort. Was mich nicht gestört hat, nachdem alle in Hängemmatten geschlafen haben/in den Schatten geflüchtet sind, hatte ich die kleinen Strandabschnitte für mich alleine und konnte in Ruhe Muscheln suchen. Das kann ich stundenlang, ich muss nicht einmal was finden.

 

So viele spannende Korallenstücke und ich musste sie alle liegenlassen. *seufz*

 

Wer keine Lust mehr zum Muschel suchen oder herumhängen/sich sonnen hat, kann sich entweder im Mini-Dschungel verlaufen und es mit den Gibbons dort aufnehmen, oder, Überraschung, sich einen Platz in der Handvoll kleiner Restaurants suchen und mehr Krebse essen. Die warten in Reusen im Meer auf ihr Ende und nach jeder Bestellung marschiert jemand mit einem Plastiksieb ins Meer und fischt die Auserwählten hinaus. (Ich hab erwähnt, dass man als Tierfreund in Asien relativ viel ausblenden muss, oder?)

 

 

Man kann sich dort auch einen Bungalow mieten und übernachten, nachdem es – bis auf ein paar Generator-Stunden am Abend – auf der Insel keinen Strom gibt, und es hier um die 38 °C hatte, bin ich am späten Nachmittag wieder ins Meer zum wartenden Boot gewatet und hab mich zurück ans Festland und zu meinem Ventilator geflüchtet.

 

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Krebse für alle

So unterhaltsam Phnom Penh auch ist, ich wollte hier dann doch ein bißchen Meer (ha ha) sehen und bin in den Bus nach Kep geklettert, weil ich keine Lust auf die angeblichen Touristenhorden in Sihanoukville hatte.

 

Kep ist ein kleiner Ort am südchinesischen Meer. Strand gibt es nicht wirklich viel, aber dafür eine schöne Uferpromenade, die man entlang spazieren kann, wenn einen die 35 °C nicht stören. Die Hauptattraktion von Kep? Krebse.

Genauer gesagt: Krebse essen. Am crab market kann man dabei zuschauen, wie die Reusen an Land gezogen und über den Inhalt verhandelt wird (ein Kilogramm Krebse kostet ungefähr 4 USD), während um einen herum fangfrische Fische und Tintenfische auf dem Grilll herumbruzzeln.

 

Restaurantmeile

 

In den kleinen Lokalen neben dem crab market bekommt man die Krebse dann in Pfeffersauce auf gigantischen Tellern serviert. Ich hab das bis jetzt nur ehrfürchtig betrachtet, aber nachdem das Krebse essen hier so ziemlich die einzige Beschäftigung ist, werd ich mich wohl noch an einen dieser Teller wagen.

Bis jetzt bin ich aber noch völlig damit ausgelastet, Tonic Water zu trinken und aufs Meer zu schauen.

 

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