Pai

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My favourite: Pai Treehouse Resort, Pai, Thailand

Das Pai ein herziges Städtchen ist, hab ich ja schon erwähnt. 🙂

Neben den verschiedensten Ausflügen und Kursen (Yoga, Reiki, Zeichnen,..), gibt es hier auch zig witzige/romantische/abgefahrene Bars, Restaurants und Teehäuser und ich konnte mich nicht so recht  zwischen einem Liebling entscheiden. Das Witching Well mit seinen fantastischen chocolate-nut pancakes ist mir genauso ans Herz gewachsen, wie das nette Lokal mit dem Muschelvorhang, durch den man der gegenüberliegenden Töpferei bei der Arbeit zusehen kann.

Blick von der Töpferwerkstatt, in der ich einen Nachmittag hängen geblieben bin 🙂

Ich find den Namen nach wie vor super und die Bar ist auch wirklich nett.

 

 

Wer sich von den ganzen netten Lokalen dort losreißen kann und sich etwas aus Pai herauswagt, wird mit atemberaubender Landschaft belohnt und in der umliegenden Gegend habe ich dann auch meinen persönlichen Favouriten gefunden: Das Pai Treehouse Resort.

 

 

 

 

Das Pai Treehouse Resort liegt ein bißchen außerhalb von Pai. Mit dem Fahrrad sind es gute zwanzig bis dreißig Minuten, mit dem Scooter geht es dementsprechend schneller. Alleine die Landschaft auf dem Weg dorthin, ist die “Reise” wert.

 

 

 

Im Treehouse Resort selber, lässt es sich einfach wunderbar entspannen. Es gibt so ziemlich alles an Koffeinvarianten und Shakes, die man sich wünschen kann und sie bieten, was ich so gesehen hab, auch kleine Snacks an. Die Bedienung ist nett, der Kaffee normal teuer (THB 50) und der Ausblick ein Traum.

 

Ausblick von meinem dort eroberten Sofa

 

Man kann hier auch übernachten und/oder Abendessen, was ich mir alles sehr romantisch vorstelle. Wer hier nur Abendessen will, sollte nur an die Hunde denken, an denen man dann in der Nacht vorbei muss – ich würd da vom Rad abraten, ich wurde schon bei hellem Tageslicht sehr interessiert/misstrauisch von diversen Wachhunden beäugt.

Das könnte natürlich auch an meinem Keuchen gelegen haben, sich bei 30°C mit einem klapprigen Fahrrad Hügel hinaufzuquälen ist dann halt doch nicht so mein Ding 😉

Eine Busfahrt, die ist lustig

Man soll gehen, wenn es am schönsten ist und ich hatte nach netten fünf Tagen genug von Pai und hab einen Bus nach Nong Khai gebucht, wo ich das chinesische Neujahr feiern und außerdem über die Grenze nach Laos gehen möchte.

Was ich unterschlagen habe: Um nach Pai zu kommen, muss man sich die einzige Bergstraße hinaufquälen, die es gibt. Die ist schön asphaltiert und hat relativ wenig Schlaglöcher. Dafür hat sie 762 Kurven. Und wenn man aus Pai weg will, muss man die gleiche Straße wieder hinunter.

Wer neugierig ist, hier ist ein Clip (, den ich mir nicht ganz anschauen konnte…)

Ich hab gehört, wie sie liebevoll “vomit road” genannt worden ist und tatsächlich hab ich die meisten Pai-Ankömmlinge bleich und etwas zittrig aus den Bussen steigen sehen. Ich bin bei meiner Ankunft in Pai selber leicht grünlich aus dem Minivan geklettert und die Begeisterung bei dem Gedanken, die Straße noch einmal hinunter zu müssen, hat sich bei mir dementsprechend in Grenzen gehalten.

Aber nachdem es keine Alternative gab und ich die Hinfahrt ganz gut überlebt hab, hab ich um halb drei ganz optimistisch meinen Rucksack in den Mini-Van geladen und mir mehr Gedanken darüber gemacht, ob ich für die 17 Stunden Fahrt nach Nong Khai auch genug Snacks dabei hab.

Unser Fahrer hat Cowboys and Aliens in den DVD-Player geknallt (ich hab nicht soviel von dem Film mitbekommen, aber er klang verzichtbar), noch zwei Mönche abgeholt und dann ging es ans Gekurve. Nach einer Stunde Pai-Achterbahn hat mein Frühstück dann erklärt, dass es ihm reicht und es das Plasticksackerl lieber hat als mich. Mir war das alles recht, ich war nur froh, dass ich geistesgegenwärtig ein Müllsackerl eingesteckt gehabt hatte – und der Rest vom Bus, der auch bleich vor sich hingeschwitzt hat, ebenfalls, vermut ich mal.

Nach den 3 1/2 Fahrt waren wir dann endlich in Chiang Mai und ich musste mich daran erinnern, dass die Fahrt für mich eigentlich erst losgeht. Also hab ich mir ein paar Müllsackerl geborgt und bin in den nächsten Bus gestiegen. Die Straßen nach Nong Khai waren hübsch asphaltiert und ziemlich gerade, aber mein Magen war weiter zickig und hat bei jedem Schluck Wasser mit erneutem Aufstand gedroht. Ich hab mich dann für die Dehydration entschieden und mich mit einem anderen Reisenden darüber unterhalten, wie oft die Fahrer dieser Busse am Steuer einschlafen.

Unser Fahrer hat allerdings alle 3 – 4 Stunden Pause gemacht und sich mit Kaffee versorgt, während wir auf den nächtlichen Tankstellen herumgewandert sind und die Masse der Seven Eleven in der thailändischen Pampa bewundert haben bzw. sich ein Mädel darüber beschwert hat, dass man ihr keine ordentlichen Schmerztabletten verkaufen will (sah nach einem klassischen Scooterunfall aus – keine Haut mehr). Wir sind dann aber alle gut in Nong Khai angekommen und während der Rest in den Bus nach Laos dirigiert wurde, war ich froh, in meinem Guesthouse erst einmal die Tür hinter mir zumachen zu können.

Und damit hätt ich mein Soll für Reisebusstorys inkl. “an der Unterkunft sparen und Nachtbusse nehmen” von meiner Seite aus erfüllt. : p

Ach ja.

Will wer Snacks? Ich hab eine Tasche voll davon neben mir rumstehen…

Pai ist so süß, wie es klingt

In ziemlich jedem Hostel hier ist mir von Pai vorgeschwärmt worden: nett, chillig und nicht einmal so teuer. Es liegt außerdem abseits meiner geplanten Reiseroute, aber Pläne sind bei Reisen die meiste Zeit ohnehin nur im Weg. Also hab ich die meinen für die nächste Woche über den Haufen geworfen und bin der Meute nach Pai gefolgt – auf einen kurzen Haken sozusagen, bevor ich nach Nan weiterreise.

Nach drei Stunden in Pai war klar, dass ich für länger bleibe. Sorry Nan, wir sehen uns ein anderes Mal.

Ja, die Pflanzen gehören zur Hanffamilie. Nein, sie sind nicht zum Rauchen.

Pai ist wirklich ein süßes Städtchen, das es hinbekommt, offen touristisch zu sein, ohne deswegen “unecht” zu wirken. Es hat alles, was man sich als Backpacker wünscht und hat es geschafft, mir Schnitzelplatten anzubieten, ohne damit meinen Fluchtreflex auszulösen – was was heißen will : P Einige alten 68er haben sich in und um Pai versteckt, um am Abend plötzlich hervorzukommen und in den kleinen Lokalen zu jammen (und natürlich die Nase über die ganzen Touristen zu rümpfen 😉 ).

Falls jemand von euch aussteigen will.

Auf den Straßen mit den netten kleinen Geschäften, Lokalen und Clubs läuft man alle 5 Minuten jemandem in die Arme, den man kennt und wie ich hatten die meisten Pai nur als Abstecher eingeplant um dann prompt hängenzubleiben.

Wenn man aus Pai herausspaziert (oder mit einem Scooter fährt, ich bin noch immer nicht so weit), was man relativ schnell tun kann – es ist wirklich ein Städtchen – ist man inmitten schöner Natur. Oder, wie die Thailänder sagen würden: am Land.

Ich werd die Nähe zu Soppong zum Wandern nützen. Und Kuchen essen. Viel Kuchen.

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