Essen

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My favourite: Friends, Phnom Penh, Kambodscha

In Phnom Penh gibt es reichlich Auswahl an guten Restaurants, Bars und Cafés, aber mein Favourite war das friends. Das friends ist ein Restaurant und Trainigszentrum, das Straßenkindern eine Ausbildung im Bereich Gastronomie und damit eine Zukunft ermöglicht.

Das Essen ist deutlich teurer als in den “normalen” Restaurants, dafür aber absolut fantastisch und letztendlich dient alles einem guten Zweck. Man kann gemütlich draußen im Garten oder aber drinnen sitzen. Die Stühle sind so bequem und die Bedienung, Lehrer wie Schüler, sind so freundlich und bemüht, dass ich gerne noch einen Kaffee dort getrunken hab. Der Kuchen, der an mir vorbeigetragen wurde, hat absolut köstlich ausgesehen, aber leider war ich zu satt (Nudeln mit Cashew-Pesto: göttlich. Auf’s Foto hab ich irgendwie vergessen ^^” Ja, ja, die Gier…).

Ein paar Meter weiter befindet sich auch der Shop der friends, wo selbsgemachte Sachen verkauft werden. Ein Großteil besteht aus Taschen und Schmuck aus recyceltem Material (dafür hab ich sowieso eine Schwäche) und man weiß zumindest ein bißchen genauer, wo das Geld dafür landet.

Da es hier nicht so leicht ist, zwischen einer guten Sache und einer, nun, weniger guten Sache zu unterscheiden – die Waisenhäuser um Siem Reap sind mittlerweile Touristenattraktionen, in denen nur 28 % der Kinder tatsächlich beide Elternteile verloren haben – habe ich die Gelegenheit wahrgenommen und mich im Shop ausgetobt.

Fazit: Geht hin und gebt ordentlich Geld aus. Oder esst zumindest das Stück Kuchen für mich, das mir durch die Lappen gegangen ist.

Chili und Tomatenschildkröten

Kochkurse gibt es in Chiang Mai wie Sand am Meer – wie überhaupt alles an Tourangeboten. Ich komm mir ein bißchen vor, wie in einem Ferienlager 😉

Die liebe Frau M. hat mir einen Kochkurs ans Herz gelegt, den sie selbst gemacht hat, aber – Rebellin, die ich nun einmal bin – hab ich mich für einen anderen entschieden.

Das Programm war für die Kurse hier “klassisch”: Wir wurden in der Früh aufgeklaubt und zum Markt gebracht, wo uns unser Leiter ein bißchen was über die Zutaten erzählt, Tipps zum Einkaufen gegeben (auf was sollte man achten) und uns generell über ein paar der Sachen aufgeklärt hat, die man auf den Märkten bekommt (etwa, dass die rosa Eier die berühmt-berüchtigten 1000jährigen Eier sind).

Dann ging es ab in die Kochschule, die in einer sehr netten, ruhigen und grünen Gegend lag.

 

Der Tatort

 

 

Dort angekommen wurden wir in den Garten geführt, wo ein paar Zutaten geerntet und noch ein bißchen Allgemeinwissen angesammelt wurde: Die Chilischoten, die nach oben wachsen sind schärfer als die, die nach unten wachsen. Was einem nicht viel hilft, wenn man sie am Teller hat, wie ich find… obwohl’s eine geile Frage an den Kellner wäre: Entschuldigen Sie, aber in welche Richtung sind die Chilis auf meinem Teller gewachsen?

 

Die wurden reichlich verwendet.

 

 

Dann wurden endlich die Herde angefeuert: natürlich mit Gas. x.x Aber ich hab weder mich, noch die Küche abgefackelt, also würd ich sagen, 1:0 für mich.

 

Uaha

 

In den Kochpausen, in denen nicht gegessen wurde – und wir haben wirklich den ganzen Tag gegessen –  gab es kleine Einführungen ins Gemüseschnitzen, das in Thailand sehr beliebt ist.

 

Mein zaghafter versuch an einem Salatblatt.

Meine Mangoblume. Glitischige Angelegenheit, die G’schicht.

Beispiel vom Meister des Schnitzmessers.

 

 

Ein paar Sachen wurden gemeinsam gekocht: sticky rice, Frühlingsrollen, diverse Saucen und die Curry-Paste. Zitat vom Koch: Wenn wir mit der fertig sind, dann wisst ihr, warum sie alle Thailänder am Markt kaufen und nicht selbst machen. Und ja, konnten wir nachvollziehen, eine ordentliche Paste braucht Zeit und vor allem Kraft.

 

 

Papaya-Salat. Nein, ich hab die Tomaten nicht gegessen.

Der Klassiker: Sticky rice with mango. Und ja, die Mango hab ich auch aussortiert.

Meine drei Gerichte: Cashew-Chicken Stir Fry, Gebratene Nudeln (im Omlett) und Massaman-Curry.

Festmahl am Schluss

 

 

Am späten Nachmittag wurden wir dann, ausgestattet mit einem Kochbuch und einem Zertifikat, in den Wagen gerollt und zurückgebracht. Ich bin jetzt also zertifizierte Spezialistin für thailändische Küche, hab den Wert von Fischsoße entdeckt und Palmzucker auf die Einkaufsliste gesetzt. Fürchtet euch. : P

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