Hoi An

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My favourite: Reaching Out Tea House, Hoi An, Vietnam

Ich bin in Hoi An ziellos durch die Straßen geschlendert und stand plötzlich vor einem Teehaus, das genauso ausgesehen hat, wie ich mir ein Teehaus immer vorgestellt habe.

Mir ist sowieso immer nach Tee, also bin ich mit einem frühlichen Xin Chào durch die Tür gehüpft. Keinerlei Reaktion von dem Mädchen, das einen Meter weiter gerade ein Regal eingeräumt hat. Hm.

Ich hab mich einmal hingesetzt und keine Sekunde später hat mich die Bedienung dann auch entdeckt und ist mit einem breiten Lachen und animiert gestikulierend zu mir marschiert. Der Groschen ist gefallen und hat auch die, auf den ersten Blick seltsamen Blöckchen am Tisch erklärt.

Die Speisekarte hat mir dann erzählt, dass das Teehaus gehörlose Menschen beschäftigt und das System erklärt, mit dem man bestellt. Und ich hab ein bißchen darüber gelächelt, dass irgendwie fast alle meiner Lieblingscafés in Asien einen humanitären Hintergrund haben.

Grünteekekse und Grüntee-Kokosstreifen ❤

Verkostungsteeset

Aber zum Hauptpunkt: Der Tee ist fantastisch. Die kleinen Snacks, die sie anbieten, sind nicht nur absolut göttlich, es wird auch alles so schön angerichtet gebracht, dass man es gar nicht zerstören mag. Und das Haus selbst ist einfach wunderschön. Es ist halt genau so, wie ich mir immer ein Teehaus vorgestellt habe und ich kann stundenlang dort sitzen (und tu es auch), Jasmintee trinken und an diversen Häppchen knabbern.

Hoi An: Bilderflut

Hoi An ist eine herzige kleine Stadt mit einem Strand und über 200 Schneidern. Es ist sozusagen die vietnamesische Schneidermetropole und die meisten Touristen kommen hier her, um sich maßgeschneiderte Kleidung nähen zu lassen.

Nachdem fast jeder hier eine Nähnadel schwingt, egal ob tatsächlich gelernter Meister oder nicht, variieren Preise und Qualität ganz beträchtlich und ein Tipp für einen vertrauenswürdigen Schneider ist eine der ersten Hostelfragen bzw. die Suche nach ihm die erklärte Mission vieler.

Was ich fast schade finde, denn Hoi An ist viel zu niedlich, um die Zeit mit der Suche nach einem Schneider zu vergeuden. Deswegen hier ein kleiner “Fotoeindruck”.

Das erste Foto ist von der “lokalen Spezialität” White Rose und im Endeffekt ein dekonstruiertes Ha Kao, aber es hat mich etwas mit der vietnamesischen Küche versöhnt. (Nein, Pho hat mich nicht beeindruckt. *schulterzuck*)

“White Rose”

Ich hoffe, man kann sich die geballte Niedlichkeit der Stadt etwas vorstellen. Sie ist so süß, dass manche wieder flüchten, weil sie sich wie in einer Filmkulisse fühlen -mir gefällt das 🙂

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