Mui Ne

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Russen und Sand. Und Oreos.

Ich hab meinen Rucksack hauptsächlich deswegen in Nha Trang fallen gelassen, um die Strecke Mui Ne – Hoi An nicht auf einmal hinter mich bringen zu müssen.

 

 

Im Gegensatz zu Mui Ne findet sich in Nha Trang hinter dem Sand eine richtige Stadt, mit Unmengen von Bars und Kaffeehäusern, die zum Großteil in russischer Hand zu sein scheinen – entweder als Besitzer oder als Besucher.

 

Hinter dem Sand, die Stadt.

 

Anders als in Laos und Kambodscha ist in Vietnam neben Englisch nicht Französisch, sondern Russisch die Lingua franca, was ich ganz spannend finde, auch wenn mir die russischen Speisekartenübersetzungen nicht sonderlich weiterhelfen (nicht, dass die französischen da viel besser waren) 😉

 

Versprechungen…

 

Da mich meine Oreo-gepowerten Dormmitbewohner durch die Barszene geschleift haben (und mich außerdem von Oreos abhängig gemacht haben, denen ich vorher nicht viel abgewinnen konnte – damn them), kann ich von Nha Trang nicht allzuviel berichten, außer: der Strand ist nett, das Bier ist teuer und als generelles Fazit: Oreos sind super.

 

 

Drachenparadies Mui Ne

Mui Ne ist eine kleine “Strandstadt” und liegt ca. 5 Stunden von Ho Chi Minh City entfernt. Die Stadt selber ist nicht sehr aufregend und ich hab schon schönere Strände gesehen, aber es ist ein ausgezeichneter Ort, um sich zu erholen. Außerdem weht hier ständig der Wind, was in der Hitze mehr als nur angenehm ist.

 

Mein Hostel weiß, was man von einem Schlüssel erwartet.

 

Durch den ständigen Wind ist Mui Ne ein bißchen zum Kite Surfer Paradies geworden und es reiht sich hier eine Kite Surfer Schule an die andere, die einem alle billiger und schneller als die Nachbarschule das Kite Surfen beibringen möchten.

 

Ich war zu feig zum Kite Surfen – es hat vom Ufer gefährlich genug ausgesehen, vor allem bei der Menge von Leuten am Meer.

Die “Sehenswürdigkeit” hier sind die Sanddünen – es gibt rote und weiße – die man mit einem amerikanischen Jeep erkundet. Man darf sich hier ein Ausrufezeichen dazudenken, dass man die Tour mit einem amerikanischen (!) Jeep (!) macht, wird als Highlight verkauft. Natürlich kann man auch ohne Probleme alleine mit dem Motorrad dorthin kurven, aber dafür bin ich auch zu feig – ich mag meine Haut dort, wo sie ist.

 

 

 

Das Tourpaket im amerikanischen (!) Jeep (!) ist aber ganz nett: Nach den weißen Sanddünen wirft man einen Blick auf das Fischerdorf neben an und dann fährt man zum Fairy Stream, den man 2 km entlang spazieren kann, bis man zu einem Wasserfall kommt.

Ich bin nicht bis zum Wasserfall gegangen, aber die Landschaft um den kleinen “Fluss” ist wirklich wunderschön – auch wenn man teilweise in Jauche watet, bzw. kam es mir vom Geruch her so vor, weswegen ich mich soweit wie möglich am Ufer entlang gehantelt habe… ich hab erwähnt, dass ich feig bin, oder? 😉

Beendet wurde der Ausflug dann mit dem Sonnenuntergang über den roten Dünen, bevor wir wieder in den amerikanischen (!) Jeep (!) gestapelt und zurückgebracht wurden.

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