Vietnam

Cu Chi Tunnel

Frau S. und ich haben in Ho Chi Minh City nicht nur Kuchen gegessen (obwohl es schon irgendwie das Hauptprogramm war) und geshoppt, sondern uns auch weitergebildet.

 

Auf der Suche nach einem brauchbaren Nicht-Kuchen-Essen.

 

Um das Museum über den Vietnamkrieg haben wir einstimmig einen Bogen gemacht, aber wir beide wollten die Cu Chi Tunnel sehen, die ca. 1.5 Stunden von Ho Chi Minh City entfernt sind. In diesem Tunnelsystem haben sich die vietnamesischen Kämpfer während des Krieges versteckt.

Wissenslücken werden gefüllt.

 

Neben einem Propagandafilm aus den 70ern wurden uns die Fallen erklärt, die verwendet wurden und die Tricks, mit denen die VC (vietnamesischen Kommunisten) gearbeitet haben, verraten. Zum Beispiel, dass sie die Luftschächte (die in Termitenhügel “eingebaut” waren) mit Pfeffer einrieben, um die Hunde in die Irre zu führen. Nachdem die US-Soldaten das Niesen der Hunde nach einiger Zeit richtig gedeutet haben, wurden die Schächte mit Kleidungsfetzen von US-Soldaten ausgelegt, woraufhin die Hunde weder angeschlagen, noch genießt haben.

 

Da auf dem Gelände auch ein Schießstand ist, wo Touristen mit Maschinengewehren und scharfer Munition spielen können, hatten wir die passende Geräuschkulisse… wie unpassend sie auch war.

Ich muss sage, dass mich die Traumata auf beiden Seiten nicht mehr wundern – man sieht die Einstiegslöcher zu dem Tunnelsystem erst, wenn jemand hinauskommt und die Fallen erst, wenn man bereits drinnen ist. Wir konnten durch 100 Meter des stickigen Tunnelsystemes kriechen – mehr als gebückt Gehen/Krabbeln ist bei der Höhe der Gänge nicht drinnen und das, nachdem die Tunnel extra für westliche Touristen erweitert wurden!

Ich hätte, wenn ich mich dort verkriechen hätte müssen, da drinnen sehr schnell den Verstand verloren, von den Krankheiten, die dort umgegangen sind, ganz zu schweigen.

 

Wer nach HCMC kommt: unbedingt anschauen.

About enjirux

I'm a twenty-something female who moved from Austria to Scotland in 2009. Formally addicted to coffee, the UK has turned me into a bit of a tea snob and made me discover lots of wonderful things, e.g. pies. While I love to do a lot of things like writing, taking pictures, baking, traveling and spending days lazing about, my current pay checks says language teacher and will continue to say so until 2013 where there will be no pay check but dust and snakes as I'll venture into Asia. But that's still quite some time away and meanwhile I'll share my thoughts and worries and pictures of pies and short trips with you while gleefully butchering the English language.

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