Cambodia

Koh Tonsay

Neben Krebsen hat Kep noch eine weitere Attraktion: Pfeffer. Ich hatte keine Ahnung, erst als mir ganz Kep versucht hat, Pfeffer zu verkaufen, hab ich noch einmal nachgelesen. Also Kep = Krebse und Pfeffer. Die Tour zu den Pfefferplantagen hab ich mir geschenkt und ich hab auch keinen gekauft. Erstens will ich ihn nicht mit mir herumschleppen und zweitens hab ich gesehen, wie er getrocknet wird: Am nackten Asphalt neben bzw. auf der Straße. Ähhhh… danke, aber nein danke.

 

Und deswegen halt ich mich auch von Eis fern.

 

Mich haben auch eigentlich weder Krebse noch Pfeffer nach Kep gelockt, sondern Koh Tonsay. Das ist eine kleine Insel, etwa 30 Bootminuten von Kep entfernt, die als Saga vom quasi unberührten Paradies durch die Backpackerkreise geistert. Also hab ich mich in Kep ins Boot gepackt und hinüberschippern lassen.

 

 

Koh Tonsay ist wirklich eine süße Insel, unberührter vielleicht als die anderen Touristenstrände, aber man ist wirklich nicht alleine dort. Was mich nicht gestört hat, nachdem alle in Hängemmatten geschlafen haben/in den Schatten geflüchtet sind, hatte ich die kleinen Strandabschnitte für mich alleine und konnte in Ruhe Muscheln suchen. Das kann ich stundenlang, ich muss nicht einmal was finden.

 

So viele spannende Korallenstücke und ich musste sie alle liegenlassen. *seufz*

 

Wer keine Lust mehr zum Muschel suchen oder herumhängen/sich sonnen hat, kann sich entweder im Mini-Dschungel verlaufen und es mit den Gibbons dort aufnehmen, oder, Überraschung, sich einen Platz in der Handvoll kleiner Restaurants suchen und mehr Krebse essen. Die warten in Reusen im Meer auf ihr Ende und nach jeder Bestellung marschiert jemand mit einem Plastiksieb ins Meer und fischt die Auserwählten hinaus. (Ich hab erwähnt, dass man als Tierfreund in Asien relativ viel ausblenden muss, oder?)

 

 

Man kann sich dort auch einen Bungalow mieten und übernachten, nachdem es – bis auf ein paar Generator-Stunden am Abend – auf der Insel keinen Strom gibt, und es hier um die 38 °C hatte, bin ich am späten Nachmittag wieder ins Meer zum wartenden Boot gewatet und hab mich zurück ans Festland und zu meinem Ventilator geflüchtet.

 

About enjirux

I'm a twenty-something female who moved from Austria to Scotland in 2009. Formally addicted to coffee, the UK has turned me into a bit of a tea snob and made me discover lots of wonderful things, e.g. pies. While I love to do a lot of things like writing, taking pictures, baking, traveling and spending days lazing about, my current pay checks says language teacher and will continue to say so until 2013 where there will be no pay check but dust and snakes as I'll venture into Asia. But that's still quite some time away and meanwhile I'll share my thoughts and worries and pictures of pies and short trips with you while gleefully butchering the English language.

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